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Marokko - Wüste und Weite, Stille und Sterne

A. 06.04.-17.04.2020 (12 Tage) Neu
B. 30.10.-08.11.2020 (10 Tage) Neu

Die Unendlichkeit der marokkanischen Wüste ist ein Ort für besondere Erfahrungen von Weite und Stille. Die karge Landschaft hat eine überaus beruhigende Wirkung. Wesentliches kann sich deutlicher zeigen. Gehen, um still zu werden: eine Reise aus der Hektik und dem Überfluss in die Stille und zu sich selbst.

Die weite Wüsten- und Dünenlandschaft der Sahara zieht jede in ihren Bann: die unterschiedlichen Formationen, die stets wechselnden Stimmungen, das grandiose Farbenspiel, die (wortwörtlich!) atemberaubende Stille, der spektakuläre Sternenhimmel und die einzigartigen Pflanzen, die der kargen Wüste trotzen. Während Eures gemächlichen Wüstentrekkings könnt Ihr die einmalige Faszination der Wüste hautnah erleben. Ortskundige Berber-Nomaden, die in der Wüste zu Hause sind, weisen den Weg und kümmern sich um die Dromedare, Euer Nachtlager und Euer leibliches Wohl. Betreut und begleitet werdet Ihr während dieser Reise von Isabel, die schon seit vielen Jahren Marokko bereist und die Wüste durchwandert. Und Euch gerne mitnimmt in diese besondere Erfahrung der meditativen Stille und des Ankommens bei sich selbst.

Frau in Wüste



Vor und nach der Wüstenwanderung könnt Ihr darüber hinaus den ganz besonderen Zauber Marrakeschs kennen lernen, denn in Marrakesch beginnt und endet unsere Reise. Zwischenübernachtungen sind in Zagora, dem Tor zur Wüste, geplant.

Dromedar

UNTERKUNFT
Während des Wüstentrekkings übernachtet Ihr in Gemeinschaftszelten (eigenes Zelt kann gerne mitgebracht werden) oder unter freiem Himmel, ganz wie es Euch beliebt. In Marrakesch und in Zagora seid ihr in Hotels untergebracht.

VERPFLEGUNG
In der Wüste werdet Ihr mit frisch zubereiteter Vollpension verwöhnt, in Marrakesch und Zagora gibt es jeweils Frühstück im Hotel.



Tagesprogramm*

1. Tag, Fr, 30.10. Anreise nach Marrakesch 

Im Laufe des Tages Ankunft in Marrakesch im traditionellen Riad-Hotel in der Nähe des Platz Djemaa el-Fna mit seinen Gauklern und Garküchen. Ihr erlebt schon ein wenig vom Puls der Stadt. Zum Abendessen trifft sich die Reisegruppe zum ersten Mal. Welche möchte, kann einen Transfer vom Flughafen zur Unterkunft dazubuchen.

2. Tag, Sa, 31.10. Fahrt über den hohen Atlas nach Zagora  

Reise im Kleinbus von Marrakesch nach Zagora durch das atemberaubende Atlasgebirge mit zahlreichen Pausen zum Schauen und Fotografieren, nach ca. 8 Stunden Ankunft im Hotel in Zagora. 

3. Tag, So, 01.11. Aufstieg ins Gebirge  

Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel Fahrt mit Jeeps zum Treffpunkt am Rande des Gebirges, wo eure Begleiter, die Nomaden, mit ihren Dromedaren schon auf euch warten. Nach einem Picknick folgt der Aufstieg ins Gebirge, wo ihr die 1. Nacht im Zelt oder unter dem Sternenhimmel verbringt.

4.- 7. Tag, Mo, 02.11. - Do, 05.11. Traumhafte Wüstenlandschaften

Über die felsige Hochebene nähert ihr euch den Sanddünen. Vielleicht trefft ihr auf eurem Weg in der Nähe eines Brunnens auf eine Nomadenfamilie, die hier noch in ihren Zelten aus Ziegenhaar wie eh und je lebt, und kommt in den Genuss ihrer Gastfreundschaft. In den nächsten Tagen wandert ihr zunächst durch Kies- und Geröllwüste und seht unbeschreibliche, weite Landschaften. Dann durchquert ihr immer wieder neue Sanddünengebiete. Ihr erlebt Tage in trockener Hitze, malerische Sonnenuntergänge, sternklare Nächte und das wundervolle Licht des frühen Morgens. Die Dromedare tragen Gepäck und Proviant, ihr geht zu Fuß in eurem eigenen Tempo. Wenn ihr mögt, könnt ihr auch reiten, sofern das Gelände es zulässt. Abends sitzt ihr am Feuer oder im Zelt zusammen und auch tagsüber gibt es zwischendurch immer wieder ausgiebige Ruhezeiten.

8. Tag. Fr, 06.11. Fahrt zurück nach Zagora 

Nach eurer letzten Nacht im Freien werdet ihr nach dem Frühstück wieder von Jeeps abgeholt und nach Zagora zurückgebracht, wo ihr den Rest des Tages im Hotelgarten Zeit habt, wieder in der Zivilisation anzukommen oder die kleine Wüstenstadt erkunden könnt. 

9. Tag, Sa. 07.11. Über den Hohen Atlas nach Marrakesch

Nach dem Frühstück werdet ihr mit dem Kleinbus oder Taxi wieder sicher zurück nach Marrakesch gebracht und könnt dort noch Einkäufe machen oder einfach schauen … Ihr übernachtet wieder in einem guten Riad.

10. Tag, So, 08.11. Rückflug nach Deutschland
oder Verlängerung in Marrakesch


*Änderungen vorbehalten

TAGESABLAUF IN DER WÜSTE
Mit der Ankunft in der Wüste beginnt das Besondere dieser Reise: Ihr geht in Stille und werdet diese Stille nach Möglichkeit bis auf einige Stunden am Nachmittag und Abend einhalten. Da die Umgebung für die meisten fremd ist, wird es natürlich notwendig sein, organisatorische/technische Fragen anzusprechen und manchmal werden euch die Nomaden auch besondere Tiere oder Pflanzen zeigen oder etwas erklären. Es ist also keine „harte“ Stille. Sie soll eher dem gegenseitigen Schutz dienen und allen Beteiligten die ungestörte eigene Erfahrung in der Wüste ermöglichen. Isabel, eure Reiseleiterin, nennt diese Stille „compassionate silence“.

Ihr beginnt die Tage mit einer 1/2-stündigen Meditation früh gegen 7 Uhr (optional). Danach macht ihr das Gepäck fertig und frühstückt. Spätestens um 9 Uhr brecht ihr zur Wanderung auf, um noch die Kühle des Morgens ausnutzen zu können. Es wird unterwegs Pausen geben und natürlich Snacks. Gegen 13/14 Uhr erreicht im Allgemeinen den nächsten Lagerplatz, könnt ausruhen und bekommt ein leichtes Mittagessen. Dann gibt es eine Ruhezeit zum Lesen oder für andere eigene Beschäftigung; es ist also gut, ihr nehmt euch entsprechend euren Bedürfnissen Bücher, Zeichenstifte, Schreibsachen etc. mit. All das findet überwiegend schweigend statt. Es ist Urlaub vom Reagieren müssen; ihr gönnt euch gegenseitig den Raum für eigenes Erleben und füllt die einzigartige Stille der Wüste nicht mit  Worten. Nach dem Nachmittagstee wird das Schweigen aufgehoben, im Allgemeinen mit einer Runde, in der ihr eure Erfahrungen teilen könnt. Dann ist „SprechZeit“ bis zur Abendmahlzeit. Anschließend beschließt ihr den Tag mit einer kurzen Meditation und werdet wieder still. In Absprache mit der Gruppe lässt sich die Intensität des Schweigens anpassen und die Dauer variieren. Generell liegt aber das größte Geschenk dieser Wanderung darin, dass ihr zur innerlichen Ruhe kommen könnt.

WETTER
Im Oktober/November kann es mittags recht heiß sein; ihr könnt mit Temperaturen um die 40 Grad rechnen. Die Nomaden sorgen daher immer als erstes für Schatten, wenn ihr am Lagerplatz ankommt. Da es sich um eine trockene Hitze handelt, lässt es sich ganz gut damit umgehen. Möglich sind in der Wüste immer auch plötzliche Wetterwechsel, es kann starke Winde mit Sandsturm geben, es kann auch regnen.

WAS SONST NOCH WICHTIG IST: Dana = Großzügigkeit
Großzügigkeit ist das Üben des Gebens und Empfangens, ein Auseinandersetzen mit den eigenen Prioritäten: Was ist mir wirklich wichtig in diesem Leben? Worin liegt wahres Glück für mich? Wie drückt sich das in meinem Verhalten, in meinen Entscheidungen aus? Was unterstütze und ermögliche ich mit meinen Ressourcen, wofür setze ich sie ein? Was bedeutet Loslassen und Festhalten für mich?

Wir werden in Zagora höchstwahrscheinlich von Brahim zum Essen in das Haus seiner Familie eingeladen. Seine Schwestern und die Mutter werden uns bekochen. Falls ihr dort etwas mitbringen möchtet, bieten sich Kekse / Schokolade oder auch Shampoo / Hautcreme oder ähnliche Kleinigkeiten an. Sehr willkommen wäre dort auch ein kleiner Geldbetrag (z.B. 5 Euro). Ebenso ist es üblich, am Ende der Wanderung den Nomaden die Wertschätzung durch ein Trinkgeld auszudrücken. Ihr werdet sehen, dass sie hart für euch arbeiten. Zuhause geben wir dem Personal in Restaurants oder beim Friseur oft reichliche Trinkgelder, hier begegnen wir Menschen ohne jegliche Sicherheit im Leben, die für jede Zuwendung dankbar sind. (Empfehlung: 20 Euro/Tag). Sie freuen sich auch über gebrauchte Dinge, die wir ihnen vielleicht dalassen möchten.

Möglicherweise gibt es auch ein Bedürfnis, Dankbarkeit für die Meditationsanleitungen auszudrücken. Auch das ist willkommen. Isabel, eure Reiseleiterin, verwendet diese Spenden zur Unterstützung des buddhistischen Ordens der Waldklostertradition. Diese Gabe ist absolut freiwillig!

Ein paar Worte zu den Männern bei der Wüstentour
Die Tour wird von mehreren Männern begleitet, Brahim, sein Bruder Adi als Koch und je nach Teilnehmerinnenzahl noch weitere Brüder oder Freunde, die sich um die Dromedare, das Gepäck und die Zelte kümmern. Diese Männer sind absolut vertrauenswürdig und überaus respektvoll. Euch wird auffallen, dass sie Blickkontakt eher vermeiden, das wäre für sie schon ein Überschreiten von Grenzen. Sie schaffen mit ihrer Fürsorge und Professionalität den sicheren Raum, in dem wir Frauen uns geschützt und unbeschwert bewegen können.

 

 

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  PREIS:  1.500,00 € (B)

Bitte immer für andere angezeigte Termine über die Seite Reisetermine diese neu anwählen.

zur Buchung
 


LEISTUNGEN:
4x Übern. mit Frühstück in Hotels in Marrakesch und Zagora, weitere Übern. mit Vollpension im „Tausend-Sterne-Hotel“ der Wüste, sämtliche Transferkosten ab/bis Marrakesch, Kamelführer, Zeltausrüstung, Pack- und Reitkamele, deutschsprachige Reiseleiterin

EZ-ZUSCHLAG:
200 € (EZ nur in Marrakesch und Zagora möglich)

NICHT IM PREIS ENTHALTEN:
An- und Abreise (wir vermitteln gerne einen Flug), Flughafentransfers, Verpflegung (außer Frühstück) während des Aufenthalts in Marrakesch und Zagora, (obligatorische) Reiseunfall- und -krankenversicherung, Trinkgelder

TEILNEHMERINNEN:
6 – 12 Frauen

VERANSTALTERIN:
Kooperationspartnerin

 

 

Reiseleiterin Isabel